Zum Inhalt springen
Kompetenzfeld 7 von 7 plus PEXXA KI-Werkstatt

Lieferantenmanagement

Einen Lieferanten auszuwählen ist der Anfang, ihn zu führen die eigentliche Arbeit. Dieses Kompetenzfeld zeigt, wie ein Lieferantenmanagement-Prozess aufgebaut wird, wie die Lieferantenbasis auf die richtige Größe kommt und wie sich Leistung so messen lässt, dass sich daraus wirklich etwas verbessert.

Das Kompetenzfeld deckt alle Erfahrungsstufen ab. Zwei der vier Kurse sind Grundlagen, zwei liegen auf der Mittelstufe, und die zehn Lektionen verteilen sich genau zur Hälfte auf beide Stufen. Es beginnt bei der Frage, was Lieferantenmanagement überhaupt leistet, und endet bei DMAIC, dem strengsten Werkzeug zur Messung der Lieferantenleistung.

4
Kurse
10
Lektionen
3:30
Stunden Video
4
Arbeitsblätter
13
Wissensfragen

Diese Fragen beantwortet das Kompetenzfeld

  • Wie entsteht ein effizienter Lieferantenmanagement-Prozess?
  • Welche Kriterien und Kennzahlen unterstützen die Lieferantenbewertung?
  • Wie wird die Zusammenarbeit mit Lieferanten langfristig verbessert?
  • Wie entsteht Transparenz im Lieferantenmanagement-Prozess?
  • Wie wird der Prozess ins strategische Beschaffungsmanagement eingebunden?

Für welche Rollen in Ihrem Team

Für alle, die Lieferanten nicht nur beauftragen, sondern führen: operative und strategische Einkäufer, Category Manager, Lead Buyer, Supplier Manager und Einkaufsleitungen. Auch für Teams, die eine gewachsene Lieferantenbasis geerbt haben und sie erst einmal ordnen müssen. Im Lernpfad gehört dieses Kompetenzfeld zum Schwerpunkt der operativen Einkaufsrolle, gemeinsam mit Verhandlungstechnik und Preis-, Kosten- und Wertanalyse. Vorkenntnisse sind nicht nötig, der Aufbau beginnt beim Zweck des Lieferantenmanagements.

Das kann Ihr Team danach

  • Einen klar strukturierten Lieferantenmanagement-Prozess entwickeln und einführen, entlang der sieben Teilprozesse und über den gesamten Lebenszyklus eines Lieferanten.
  • Lieferanten objektiv anhand einheitlicher Kriterien und Kennzahlen bewerten, mit DMAIC als anerkanntem, faktenbasiertem Verfahren.
  • Die Zusammenarbeit gezielt verbessern, weil der Aufwand am Beziehungstyp ausgerichtet wird, statt jeden Lieferanten gleich zu behandeln.
  • Transparenz und Steuerbarkeit schaffen, über das Lieferantenbeziehungs-Mapping mit seinen vier Beziehungstypen und die Konsolidierung der Lieferbasis.
  • Den Lieferantenmanagement-Prozess fest im strategischen Beschaffungsmanagement verankern, statt ihn als Nebenaufgabe laufen zu lassen.

Die Werkzeuge, die im Team ankommen

Keine Modelle zum Auswendiglernen, sondern Vorlagen und Abläufe, die am nächsten Tag am Schreibtisch benutzt werden, plus die Vorlage der PEXXA KI-Werkstatt.

PEXXA KI-Werkstatt: Von der Kennzahl zur Maßnahme die KI-Vorlage zu diesem Kompetenzfeld Sieben Teilprozesse des Lieferantenmanagements der Bauplan für den eigenen Prozess Lieferantenbeziehungs-Mapping vier Beziehungstypen, jeder mit eigenen Merkmalen und Maßnahmen Lieferantenrationalisierung die kleinstmögliche Lieferbasis, die den Bedarf noch vollständig deckt DMAIC das anerkannteste Verfahren, um Lieferantenleistung zu messen und zu verbessern Drei Varianten des Lieferantenmanagements woran sich entscheidet, wie viel Mehrwert am Ende entsteht Aufwandsteuerung nach Beziehungstyp wie viel Messung ein Lieferant überhaupt rechtfertigt Optionen zur Leistungsverbesserung die Einbindung des Lieferanten nach Beziehung und aktueller Leistung

Alle 10 Lektionen im Detail

Vier Kurse: erst der Prozess, dann die Segmentierung, dann die Konsolidierung, zuletzt die Messung. Ein Klick auf den Kurs zeigt seine Lektionen. Jede Lektion dauert 15 bis 20 Minuten und ist einzeln abschließbar.

01

Lieferantenmanagement: Einführung

Was Lieferantenmanagement leistet, und warum es kein Projekt ist, sondern ein Dauerlauf.

4 Lektionen · Grundlagen
100.1Einführung in das LieferantenmanagementGrundlagenWas Lieferantenmanagement ist und welcher Mehrwert entsteht, wenn alle Interaktionen mit Lieferanten und Dienstleistern bewusst gesteuert werden.
100.2Ergebnisse des LieferantenmanagementsGrundlagenDrei mögliche Varianten des Lieferantenmanagements und wie jede von ihnen bestimmt, welchen Mehrwert der Lieferant am Ende liefert. mit Arbeitsblatt
100.3Der Lieferantenmanagement-ProzessGrundlagenWarum Lieferantenmanagement kein einmaliges Ereignis ist, sondern ein fortlaufender Prozess über den gesamten Lebenszyklus eines Lieferanten.
100.4Die Teilprozesse des LieferantenmanagementsGrundlagenDie sieben wichtigsten Teilprozesse und wie sie in der eigenen Organisation umgesetzt werden.
02

Lieferantenbeziehungs-Mapping

Nicht jeder Lieferant verdient dieselbe Aufmerksamkeit. Hier entscheidet sich, wer welche bekommt.

1 Lektion · Mittelstufe
101.1Lieferantenbeziehungs-MappingMittelstufeDas Segmentierungswerkzeug für den ersten Schritt im Lieferantenmanagement, mit vier Beziehungstypen und den jeweils passenden Merkmalen und Maßnahmen. mit Arbeitsblatt
03

Lieferantenkonsolidierung

Weniger Lieferanten, mehr Volumen je Lieferant, ohne dass etwas fehlt.

1 Lektion · Grundlagen
102.1LieferantenkonsolidierungGrundlagenWie mit der Lieferantenrationalisierung eine Lieferbasis mit der geringstmöglichen Zahl an Lieferanten aufgebaut wird, die die Anforderungen noch bestmöglich erfüllt. mit Arbeitsblatt
04

Leistungsmessung

Messen, was der Lieferant tatsächlich leistet, und daraus eine Verbesserung machen.

4 Lektionen · Mittelstufe
103.1Leistungsmessung von Lieferanten: EinführungMittelstufeDas Lieferantenleistungs-Management als zentraler Teilprozess: warum es nötig ist, welche Ziele es verfolgt, was es bringt und welche Prozesstypen es gibt.
103.2Leistungsmessung von Lieferanten: Wann und was gemessen werden sollMittelstufeWarum Aufwand und Ressourcen für die Leistungsmessung vom Beziehungstyp abhängen und nicht für jeden Lieferanten gleich hoch sein sollten.
103.3Lieferantenleistung messen und bewerten mit dem DMAIC-ToolMittelstufeDMAIC, das strengste und anerkannteste Instrument zur Messung der Lieferantenleistung: ein geschlossener, faktenbasierter Prozess zur Verbesserung. mit Arbeitsblatt
103.4Leistungsmessung von Lieferanten: Optionen zur Verbesserung der LieferantenleistungMittelstufeWie der Lieferant eingebunden wird, abhängig von der Beziehung zu ihm und von seiner aktuellen Leistung.

Die PEXXA KI-Werkstatt: Von der Kennzahl zur Maßnahme

KI steht bei PEXXA nicht neben den sieben Kompetenzfeldern, sondern horizontal über allen: erst das Handwerk, dann das Werkzeug. Deshalb gehört zu jedem Kompetenzfeld eine PEXXA KI-Werkstatt aus vier Bausteinen.

  • Vorlage: eine erprobte Vorlage für die KI-Systeme, die Ihr Team ohnehin nutzt (ChatGPT, Claude, Copilot, Gemini)
  • Learning Shot: eine kurze Anleitung, wie die Vorlage im Arbeitsalltag eingesetzt wird
  • Leitplanken: klare Regeln, welche Daten hineindürfen und wie Ergebnisse geprüft werden
  • Nachweis: die KI-Kompetenz steht im Teilnahme-Zertifikat, als Beitrag zur Pflicht aus Artikel 4 der KI-Verordnung

Für dieses Feld entsteht die Vorlage Von der Kennzahl zur Maßnahme: Sie nimmt eine Abweichung in der Lieferantenbewertung, stellt Hypothesen auf, woran sie liegen könnte, und schlägt ein Maßnahmenset vor. Die Leistungsmessung endet damit nicht bei der Kennzahl, sondern bei der Entscheidung, was als Nächstes zu tun ist. Die Werkstatt wächst Feld für Feld; Verhandlungscoach und PACEmaker sind fertig, die weiteren Vorlagen folgen in den kommenden Monaten.

Warum es PEXXA gibt

Michael Neumann, Gründer von PEXXA

Dieses Handwerk lernt man nicht aus Büchern, sondern indem jemand es zeigt. Früher nahmen erfahrene Kolleginnen und Kollegen die Jüngeren mit, man hörte zu, machte Fehler und lernte daraus. Diese Lernphase neben dem Tagesgeschäft gibt es heute kaum noch. Routine wandert in Systeme ab, erfahrene Kollegen gehen in den Ruhestand und nehmen Wissen mit, das nie aufgeschrieben wurde. Genau diese Lücke schließt PEXXA.

Michael Neumann, Gründer der PEXXA Procurement Excellence Academy. 35 Jahre im Einkauf, zuletzt als Berater und Einkaufsleiter in Konzern und Mittelstand.
35 JahrePraxis im Einkauf, aus der die Inhalte stammen mehrere tausendEinkäuferinnen und Einkäufer national und international haben damit bereits gelernt 163 Lektionenin sieben Kompetenzfeldern, alle im Zugang enthalten

Wie gelernt wird

Animierte Lernvideos15 bis 20 Minuten je Lektion, klar strukturiert, ohne Umwege.
4 ArbeitsblätterDigital ausfüllbar, für Beziehungs-Mapping, Konsolidierung und die Leistungsmessung mit DMAIC.
13 WissensfragenKurze Fragen im Video zur Selbstüberprüfung während des Lernens.
30 bis 40 Minuten am TagEine Lektion passt zwischen zwei Termine, im eigenen Tempo.
Jede Lektion gekennzeichnetGrundlagen, Mittelstufe oder Fortgeschritten. Jede Person steigt dort ein, wo sie steht.
Aus der PraxisEntwickelt von Einkaufspraktikern, aus direkten und indirekten Warengruppen, operativ und strategisch, aus Mittelstand und Großunternehmen.

Teilnahme-Zertifikat für die Personalakte

Nach dem Durcharbeiten aller Lektionen erhält die teilnehmende Person ein personalisiertes Teilnahme-Zertifikat. Sie dokumentiert die Teilnahme nachvollziehbar, für die Personalentwicklung ebenso wie für Schulungsnachweise und Audits.

So kommt das Kompetenzfeld in Ihr Team

ZugangDie Auslieferung erfolgt über das PEXXA Lernsystem. Die Freischaltung übernehmen wir, Ihre Mitarbeitenden erhalten ihre Zugangsdaten direkt. Eine Anbindung an Ihre eigenen Systeme ist nicht erforderlich.
Überblick ohne ÜberwachungSie erhalten ein aggregiertes Fortschritts- und Kompetenz-Reporting, nicht personenbezogen und damit im Einklang mit der Mitbestimmung.
MitwachsendKommen neue Mitarbeitende dazu, werden sie im laufenden Programm freigeschaltet.
BegleitetSie haben eine feste Ansprechperson bei PEXXA, vom Start bis zum Abschluss.

Fragen, die vor der Entscheidung kommen

Wie viel Zeit muss mein Team einplanen?

3 Stunden 30 Minuten Video plus die Arbeit mit den Vorlagen. Bei 30 bis 40 Minuten am Tag ist dieses Kompetenzfeld in knapp zwei Wochen durchgearbeitet. Jeder der vier Kurse ist einzeln abschließbar.

Wir haben gar keinen Lieferantenmanagement-Prozess. Wo fangen wir an?

Beim ersten Kurs. Er zeigt die sieben Teilprozesse, aus denen ein Lieferantenmanagement besteht, und macht daraus einen Bauplan. Danach lässt sich entscheiden, welcher Teilprozess bei Ihnen zuerst aufgesetzt wird.

Müssen wirklich alle Lieferanten so aufwendig gesteuert werden?

Nein, und genau das ist der Punkt. Das Beziehungs-Mapping teilt die Lieferanten in vier Typen ein, und der Aufwand für Messung und Betreuung richtet sich danach. Für den größten Teil der Lieferantenbasis bedeutet das deutlich weniger Arbeit als heute.

Was ist der Unterschied zur Lieferanten-Finanzanalyse?

Das andere Feld beurteilt, ob ein Lieferant finanziell tragfähig ist, also ob mit ihm gearbeitet werden sollte. Dieses steuert die Zusammenarbeit, wenn die Entscheidung gefallen ist. Zusammen ergeben sie den vollständigen Blick: auswählen und führen.

Was sehen wir vom Lernfortschritt?

Ein aggregiertes Reporting über das Team, nicht personenbezogen. Damit ist der Aufbau nachweisbar, ohne dass die Mitbestimmung zum Thema wird.

Dieses Kompetenzfeld ist Teil des vollen Zugangs

Alle sieben Kompetenzfelder, 163 Lektionen und der komplette Werkzeugkoffer sind in jedem Zugang enthalten, ergänzt um die PEXXA KI-Werkstatt. Sie entscheiden nur, welche Schwerpunkte für welche Rolle gelten.